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Die globalen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie verändern branchenübergreifend die Art und Weise, wie Unternehmen arbeiten. Dies bringt neue Herausforderungen und Risiken mit sich. Aufgrund der aktuellen Einschränkungen haben Risikoingenieure in vielen Ländern nicht die Möglichkeit, Kundenstandorte zu besuchen und Werksbegehungen durchzuführen. Corinne Vitrac, CEO von AXA XL Risk Consulting, erläutert, wie sich die Bemühungen zur Schadenverhütung in dieser Krise geändert haben und wie Risikoingenieure Kunden wichtige Unterstützung leisten, während wir uns alle an neue Arbeitsweisen anpassen.

Wie stellt Risk Consulting die weitere Unterstützung von Kunden während der aktuellen Pandemie sicher?

Die COVID-19-Pandemie hat die Arbeitsweise von Unternehmen auf der ganzen Welt und in allen Branchen verändert. Beschränkungen des Personen- und Warenverkehrs haben die Nachfrage nach bestimmten Produkten verändert, bei einigen Unternehmen zu Veränderungen ihrer Produkte und Dienstleistungen geführt und sich unmittelbar auf die Lieferketten ausgewirkt.

Vor allem ist dies eine zutiefst menschliche Krise. Die Priorität von Unternehmen muss der Schutz, die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden und Kunden sein. Sie müssen auch alles daran setzen, dass Sicherheit, Krisenmanagement, Planung der Geschäftskontinuität und Kommunikation ganz oben auf der Tagesordnung stehen. Und die Schadenverhütung macht auch in Krisenzeiten keine Pause.

Es ist derzeit nicht mehr möglich, Standortbesuche und Risikobewertungen persönlich durchzuführen. Glücklicherweise hatten wir bereits vor der Krise damit begonnen, digitale Techniken und Künstliche Intelligenz einzusetzen, um auch aus der Ferne Risiken bewerten, Begutachtungen durchführen sowie Präventions- und Schutzmaßnahmen verwirklichen zu können.

Wir betrachten es als unsere Aufgabe, auch in dieser herausfordernden Zeit an der Seite unserer Kunden zu stehen – und zwar jederzeit. In den letzten Wochen haben wir uns an die Ausmaße der COVID-19-Pandemie angepasst und unsere Ingenieure in die Lage versetzt, aus der Ferne Risikobewertungen anhand von Daten aus Videokonferenzen und anderen Quellen vorzunehmen. Wir bieten eine maßgeschneiderte Lösung für Nachbesichtigungen an, bei der der Ingenieur, der die Anlage zuletzt besucht hat, per Video Kontakt aufnimmt. Für neue Standorte können wir eine Online-Risikoanalyse unter Verwendung unserer Risiko-Scanning-Plattform anbieten. Wir führen auch eine Reihe von Webinaren für unsere Kunden durch und bieten in einigen Ländern telefonische Unterstützung in Form von Helplines an.

Unsere Risikoingenieure stehen in engem Austausch mit unseren Kunden, wenn diese sich auf neue Arbeitsweisen und – in einigen Fällen – auch auf neue Risiken einstellen.

Unser aller Arbeitsweise hat sich geändert. Wir möchten dabei unseren alten und neuen Kunden versichern, dass wir immer ansprechbar sind.

Wir betrachten es als unsere Aufgabe, auch in dieser herausfordernden Zeit an der Seite unserer Kunden zu stehen – und zwar jederzeit.

Wie steht es um die Unternehmen, die ihre Produktion als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie umstellen?

Man sagt ja: Not macht erfinderisch. Einige Unternehmen bewältigen die Herausforderungen der Pandemie, indem sie ihre Betriebe neu ausrichten oder ihre Produktion an den durch die Krise entstandenen Bedarf anpassen. Einige stellen beispielsweise Gesichtsmasken, Schutzkleidung für Krankenhauspersonal, Beatmungsgeräte oder Handdesinfektionsmittel her. Diese Änderungen mussten sie als Reaktion auf ein öffentliches Bedürfnis und veränderte Umstände notwendigerweise schnell umsetzen.

Risikomanager, Makler und Underwriter brauchen neue Informationen über die sich wandelnden Risiken und darüber, wie sie gemanagt, minimiert und übertragen werden können.

Unsere Risikoingenieure stehen mit unseren Kunden darüber im Austausch, wie sich deren Risiken in dieser schwierigen Zeit verändert haben.

Risikoberater helfen solchen Unternehmen mithilfe unseres Risikobewertungsdienstes Remote Risk Dialogue, eventuelle Veränderungen ihres Risikoprofils zu erkennen und zu verstehen. Mit einer Kombination aus Online-Tools, Telefonaten und bereits vorliegenden Berichten können wir Daten analysieren und interpretieren, um unseren Kunden dabei zu helfen, die geänderte Gefahrensituation einzuschätzen. Wir sind stolz darauf, unseren Kunden bei ihren Anpassungs- und Innovationsbemühungen auch in dieser besonderen Zeit zur Seite zu stehen. 

Wie können Unternehmen die Herausforderungen für das Lieferketten-Management meistern, die sich aus den Beschränkungen des Personen- und Warenverkehrs ergeben?

Die von den Regierungen auf der ganzen Welt verhängten Restriktionen haben selbstverständlich tief greifende Auswirkungen auf die Lieferketten.

Die daraus entstehenden Herausforderungen für die Kunden sind branchenübergreifend und vielfältig. So können verderbliche Waren beschädigt oder ungenießbar werden, wenn sie zu lange oder unter nicht optimalen Bedingungen gelagert werden. In einigen Lagerhäusern und Lagereinrichtungen ist das Volumen der eingelagerten Bestände drastisch angestiegen, da sie nicht so schnell wie üblich abgerufen werden.

Auch im Verkehrswesen sind die Folgen von COVID-19 spürbar. Die Zahl der Flüge und Transporte ist zurückgegangen, und im grenzüberschreitenden Landverkehr sind längere Verzögerungen an der Tagesordnung.

Unsere Risk-Engineering-Experten im Bereich der Warentransporte stehen bereit, diese Herausforderungen mit den Kunden zu erörtern und sie bei der Überwachung, Bewertung und Anpassung an Veränderungen in ihren Lieferketten zu unterstützen.

  • Über den Autor
  • Chief Executive, AXA XL Risk Consulting
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